Wir stellen uns vor – Teil 4: Frohnatur Lisa

Lisa wuchs auf einem kleinen Gehöft mit drei älteren Geschwistern in der Nähe der Ostsee auf und lernte in ihrer behüteten Kindheit auf dem Dorf die grüne, ländliche Umgebung kennen und lieben. Als Kind war sie ständig unterwegs in den umliegenden Wiesen und Wäldern. Schon im Grundschulalter pflegte Lisa begeistert ihr eigenes kleines Gemüsebeet. 

Während ihrer Schulzeit entdeckte Lisa ihre Neugier an den Naturwissenschaften, wie Biologie und Mathematik, einerseits und ihr Interesse an Verhaltensweisen ihrer Mitmenschen andererseits. Lisa fiel auf, dass es ihr leichtfällt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Etwas Sinnvolles zu tun und anderen Menschen zu helfen war schon immer besonders wichtig für sie. Deshalb war ihre Entscheidung schnell klar, nach dem Abitur direkt das Studium der Psychologie zu starten. Bei einem Praktikum in der Tagesklinik für Psychosomatik am UKSH Lübeck lernte Lisa das Manual der Dialektisch-Behavioralen Therapie kennen, welches unter anderem mit dem Konzept innerer Achtsamkeit arbeitet. Diese Modul soll Patienten mit einer erhöhten Anspannung helfen sich nicht in negativen, katastrophisierenden und selbstabwertenden Gedanken zu verlieren, sondern zu erlernen frühzeitig sich selbst und die eigenen Emotionen nicht bewertend wahrzunehmen und anzunehmen. Lisa erkannte, dass die tägliche achtsame Selbstbeobachtung eine wertvolle Quelle des Stressabbaus und der eigenen Persönlichkeitsentwicklung darstellt. Sie entdeckte Freude daran, ihr Wissen über die positive Wirkung einer achtsamen Lebenseinstellung mit anderen zu teilen und begann, im Rahmen des Umweltbildungsverein „Naturraum Klützer Winkel e.V.“ Achtsamkeitsworkshops anzubieten. 

Durch das medizinisch-psychologische Studium an der Universität zu Lübeck weiß sie, was entscheidend ist für eine umfassende körperliche und seelische Gesundheit. Die aus dem Studium gewonnene Fachkenntnis und ihre persönliche Erfahrung der wohltuenden psychologischen sowie physiologischen Wirkung der Natur auf den Menschen möchte Lisa sinnvoll einsetzen, um problematischen gesellschaftlichen Entwicklungen entgegenwirken. Lisa ist erschüttert durch die steigende Zahl der psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, die ihrer Meinung nach im Ungleichgewicht des Alltags durch individuellen Leistungsdruck, Bewegungsmangel und Stress wurzeln. Jeder vierte Erwachsene fühlt sich heutzutage gestresst. Dieser dauerhafte Stress macht krank. Doch wer sich einmal bewusst mit gesundheitsgefährdenden Risikofaktoren beschäftigt, kann etwas verändern und die eigenen Ressourcen gezielt stärken. Lisa will auf die körperlichen und seelischen Folgen von chronischem Stress aufmerksam machen und den notwendigen gesünderen Umgang mit unseren täglichen Stressoren lehren. Deshalb steht sie mit vollem Herzen hinter der Idee von GROME, um einen verantwortungsbewussten, sinnvollen Beitrag für eine gesündere Gesellschaft leisten zu können.

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