Der GROME Jahresrückblick 2020 – wir sind bereit durchzustarten:

Das ging schnell! 2020 ist fast vorbei und hinter unserem jungen Startup liegt ein spannendes erstes Jahr! 

Das Kernteam v.l.n.r: Philip, Hanno, Lisa & Milos

Begonnen hat alles mit der Kickstart Academy des Venture Clubs in Münster im Oktober 2019. Eine kühne Idee für ein großes Problem unserer Zeit, das mit erheblichen Folgen für die mentale, körperliche und soziale Gesundheit einhergeht: Entfremdung! Durch den stets getakteten und optimierten Lebenswandel geht vielen Menschen zunehmend der Bezug zu ihrer Ernährung verloren. Bei dem unbewussten, schnellen Essen bleiben Geschmack und Qualität auf der Strecke – und somit auch die Gesundheit. Die Quote der adipösen Jugendlichen und Erwachsenen steigt nicht ohne Grund auch in Europa jedes Jahr stark an. In Deutschland hat sich die Adipositasprävalenz bei erwerbstätigen Erwachsenen seit der Jahrtausendwende fast verdoppelt (Quelle: statista, 2020: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153908/umfrage/fettleibigkeit-untererwachsenen-in-oecd-laendern/). Doch das ist nicht alles. Auch die mentale Gesundheit leidet bei vielen Mitarbeitenden unter der modernen Arbeitsumgebung. Vor dem Beginn der Corona-Pandemie haben sich nur 15% voll und ganz mit Ihrer Erwerbstätigkeit identifizieren können. Ein ebenso großer Anteil hatte innerlich schon gekündigt (Gallup Engagement Index 2019: https://blog.wiwo.de/management/2019/09/12/gallup-studie-2019-rund-sechs-millionen-beschaeftigte-glauben-nicht-an-ihr-unternehmen-mit-122-milliarden-euro-folgeschaeden-schuld-sind-die-fuehrungskraefte-selbst/ ). 

Im Angesicht dieser Probleme, die wir auch selbst in unserer Arbeitszeit im Konzern bei Kollegen und Kolleginnen gesehen und gespürt haben, stellten wir fest, dass es an einem ganzheitlichen Service fehlt, der zu einem breiten, dauerhaften Anstoß für Veränderung führt. Es gab bis dato kein Angebot, das die Gesundheit des Menschen in dessen Komplexität repräsentiert.

Um dieses Anliegen in eine vermarktbare Lösung zu verwandeln,  bewarben wir uns bei der Impact Factory in Duisburg, einem Inkubator für sozial angetriebene Ideen (https://impact-factory.de/ ). Wir konnten uns mit der grandiosen, interdisziplinären Unterstützung der Mentoren und der Community der Impact Factory von einer vagen Idee zu einem marktreifen Konzept entwickeln. Schließlich wurde ein erster Prototyp geschaffen. Anfang März waren die ersten drei Pilotkunden bereit, eine GROME Saison auf dem Feld zu testen.

Leider konnten wir aufgrund der starken Unsicherheit bezüglich der Corona-Rahmenbedingungen, die für alle neu und unbekannt waren, nicht wie geplant in unsere erste offizielle Saison starten. Doch wir nutzten die Zeit sinnvoll, um unser Konzept weiter zu testen und zu validieren. Der exogene gesellschaftliche Wandel, der durch die Pandemie losgetreten wurde, stellte sich als Chance für uns heraus: Die Bedeutung von Gesundheit in Unternehmen wurde verstärkt in den Fokus gerückt. Eine aktuelle Studie belegt, dass 25% der Entscheider in Unternehmen als nächstes in ihre Mitarbeiter_innen investieren wollen (Haufe: Wir nach Corona (2020): https://consulting.haufe.com/thema/studie-wir-nach-corona). 

Seit Anfang März ist unser dritter Mitstreiter und Agrarexperte Philip mit im Boot und wir konnten mit unserer Idee die Jury des Gründerstipendiums NRW überzeugen. Als neues interdisziplinäres Team entwickelten wir unser Konzept, Kollegen und Kolleginnen im urbanen Raum durch ein gemeinsames Gartenprojekt zusammenzubringen, weiter.

Unser Team aus einem Agrarwissenschaftler, einem Data Scientisten und einem VWLer konnte jedoch nicht in vollem Maße der Entwicklung einer professionellen, gesundheitsfördernden Dienstleistung gerecht werden. Ein neuer “Hacker”-Charakter musste also unbedingt gefunden werden. Bevor wir die Suche aktiv gestartet hatten, lernten wir im Sommer Lisa kennen, die kurz vor dem Abschluss ihres Masters in Psychologie stand und direkt Feuer und Flamme für unsere Vision war. Optimal gelöst also!

Impressionen vom Arbeiten mit unserem “Team-Hund” Duncan

So führten wir im Sommer und Herbst zahlreiche Interviews, entwickelten und testeten Workshopprogramme, Pflanzpläne und Menüs für unser GROME-Programm. Außerdem begannen wir eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Arbeitspsychologie der WWU Münster, um unser Konzept wissenschaftlich zu begleiten. Wir designten eine gemeinsame Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit unserer modernen Intervention. Parallel schraubten wir an Zahlen und heraus kam ein formidabler Businessplan, der es unter die besten zehn beim KUER NRW Gründungswettbewerb schaffte. Gleichzeitig arbeiteten wir daran, unser Partnernetzwerk an zu vermittelnden Experten und Urban Gardening Flächen aufzubauen.

Unser Team mit unseren Unterstützer_innen beim Adventsfrühstück zum Jahresabschluss

Nun ist der Baukasten fertig und wir sind mit 20 Coachingpartnern und sechs Partnergärten in Duisburg, Essen, Münster und Berlin bereit für die Saison 2021. Mit unseren vielseitigen Hochbeeten können wir sogar deutschlandweit auf den Flächen unserer Kunden, wie z.B. Hinterhöfen oder Terrassen aktiv werden. Wir freuen uns darauf, unser wissenschaftlich fundiertes und innovatives GROME-Konzept in die Tat umzusetzen. GROME ist der grüne Daumen für jedes betriebliche Gesundheitsmanagement. Dabei wächst nicht nur der Teamspirit, sondern die Tomaten gleich mit.

 

Gesundheits- statt Krankheitssystem – von der Pathogenese zur Salutogenese

Unsere Vision

Stressbedingte Erkrankungen nehmen in den letzten Jahren aufgrund steigender Anforderungen des Arbeitslebens rasant zu, weshalb die Gesundheitssysteme vor neuen Herausforderungen stehen. Da die Mitarbeitergesundheit zum Erfolgsfaktor wird, müssen auch Unternehmen bezüglich steigender Krankschreibungen und Fluktuation in ihrer Unternehmenskultur umdenken. Unsere Vision als Gründer_innen von GROME ist ein breitflächiger, struktureller Paradigmenwechsel in Unternehmen, bei dem die Gesundheit, Kooperation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden im Vordergrund stehen. Wir möchten den Menschen die Verantwortung zurückgeben und sie befähigen, ihre Gesundheit aktiv und selbstbestimmt zu stärken, statt passiv auf Krankheit zu warten.

Daniel freut sich über ein gesundes Radieschen aus einem GROME Beet

Woher kommt Gesundheit und was hilft uns gesund zu bleiben? 

Das Stichwort der Gesundheitsförderung, das in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit erhalten hat, ist die Salutogenese: Der Begriff wurde vom amerikanisch-israelischen Gesundheitswissenschaftler Aaron Antonosvsky (1923-1994) als Gegenstück zur Pathogenese eingeführt und stellt eines der wichtigsten Modelle zum Erhalt unserer Gesundheit dar. Dieses Modell sieht Gesundheit und Krankheit als ein Kontinuum und geht davon aus, dass wir alle mehr oder weniger gesund und krank zugleich sind. Die Theorie der Salutogenese beschäftigt sich mit Faktoren, die uns trotz Risiken und Stressoren gesund halten. Laut Antonovsky ist die Grundlage von Gesundheit das subjektive Empfinden von Kohärenz: die Verstehbarkeit, Handhabbarkeit sowie Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens. Menschen mit einem höheren Kohärenzgefühl sind eher dazu in der Lage, Anforderungen und Belastungen zu bewältigen. Ein nahverwandter Begriff ist die Resilienz: die psychische Widerstandskraft, um mit erhöhten Anforderungen im Leben umgehen zu können. Beide Begriffe spielen eine Rolle für die Theorie der Gesundheitsförderung, bei der die Stärkung von Ressourcen und Gesundheitskompetenz im Fokus stehen. 

Oliver hat einen besonderen Strauß geerntet

Gesundheit ist Aufgabe der Unternehmen

GROME kritisiert die rein reaktive-kurative Betrachtungsweise von Krankheit und setzt sich ein für gesundheitskompetente Organisationen als wichtigen Ansatzpunkt, um Gesundheit und Wohlbefinden in der Gesellschaft zu stärken. Gesundheit und Krankheit werden in komplexer Weise sowohl durch mentale, körperliche als auch soziale Aspekte beeinflusst. Neben dem innovativen Stressmanagement durch die gemeinsame Gartenarbeit in unseren Urban Gardens, arbeiten wir zusätzlich mit Hilfe pädagogischer Gesundheitsaufklärung auf Grundlage wissenschaftlicher Standards. Wir unterstützen die Mitarbeitenden dabei, eigene Risiko- und Stressfaktoren frühzeitig zu erkennen und kompetent mit diesen umzugehen. Durch die verstärkte gesundheitliche Beratung und Aufklärung können chronische Erkrankungen abgeschwächt oder sogar vermieden werden. Die Investition in Gesundheitsförderung lohnt sich auch für Arbeitgeber_innen, da langfristige Arbeitszufriedenheit und Produktivität gesichert werden. Denn nicht nur Fehltage und Fluktuation führen zu erhöhten Kosten für das Unternehmen. Beschäftigte, die trotz Krankheit arbeiten, verursachen ebenfalls erhebliche Produktionsverluste (Präsentismus). Das World Economic Forum schätzt die Rendite für ein professionelles Gesundheitsmanagement auf 300 Prozent. Durch die langfristige Stärkung des Gesundheitspotentials der Mitarbeitenden nach einem ganzheitlichen Prinzip unterstützt GROME den zukünftigen Unternehmenserfolg, der in hohem Maße von motivierten und zufriedenen Teams abhängt.

Fazit – GROME steht für

Salutogenese und Resilienz statt Pathogenese

Investition in die Gesundheit für den langfristigen Unternehmenserfolg

Aktive Selbstverantwortung der Mitarbeitenden zum Erhalt von Gesundheit

Partner:innenreise Teil sechs: Wie wir mit den FeldWerkern aufblühen

FeldWerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Unternehmen und Bürgern etwas für die heimische Flora und Fauna zu bewegen. Wir alle tragen eine Mitverantwortung für das Aussterben, vor allem von Insekten. Deshalb müssen sich alle aktiv engagieren.
Das Ziel der Feldwerker ist es, mehr Vielfalt in unsere Landschaft zu bringen und möglichst vielfältige Lebensräume zu schaffen. Unsere Natur ist in den letzten Jahren einem starken Wandel ausgesetzt. Zunehmende Versiegelung von Flächen, immer größer werdende landwirtschaftliche Felder sowie Steingärten, haben zu einem starken Rückgang der Biodiversität geführt. Deswegen wollen die Feldwerker Ulrich, Tobias und Marco regional und nachhaltig für neue Lebensräume sorgen. Zudem wollen sie auch mit weiteren Produkten und Ideen für einen nachhaltigen Schutz der heimischen Arten sorgen.
Neben Blühpatenschaften vermarkten sie noch Bienenpatenschaften, Vermietung ganzer Bienenvölker inkl. eigenem gelabelten Honig sowie Insektenhotels und Vogelhäuser.

Von den regional und nachhaltig geschaffenen Lebensräumen profitieren neben den Insekten auch andere heimische Tierarten wie Hasen, Fasane und Vögel. Sie finden in den neuen Lebensräumen Schutz und Nahrung. Auch gesellschaftlich hat Feldwerk ein Anliegen, das mit dem von GROME übereinstimmt:  Entfremung bekämpfen. Feldwerk setzt dies um, indem die Blühwiesen die Landwirtschaft und die Bevölkerung wieder näher zusammenbringen. Gemeinsam etwas Gutes tun und darüber berichten. Ohne die Insekten, gibt es keine Bestäubung und ohne Bestäubung usw. usw. Sie bilden den Anfang unserer Nahrungskette, deshalb sollte jedem die Wichtigkeit bewusst sein.

Das Thema der Biodiversität und der lokalen Ökosysteme braucht die öffentliche Wahrnehmung und Verbreitung, deswegen setzen wir auf Parnerschaften – Klar nach dem Motto #GemeinsamStark! Wir sind froh, FeldWerk als einen solchen Partner gewonnen zu haben.
GROME versucht durch seine Projekte und Ideen Menschen den bewussten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Lebensmitteln näher zu bringen. Aus diesem Grund passen und ergänzen wir uns perfekt. Insbesondere werden wir uns in verschiedenen Regionen Flächen zur Verfügung stellen.

feld-werk.de

Der Europäische Green Deal – Teil Zwei unser Farm-to-Table Serie

Bei unserem letzten Artikel über dieses Thema kamen wir zu der Erkenntnis, dass die Grundgedanken der Farm-to-Table Bewegung in vielen Punkten mit unserem GROME Prinzip übereinstimmen. Hinzu kommt aber eine positive Entwicklung in den letzten Monaten. Grund dafür ist, dass Farm-to-Table (auch Farm-to-Fork oder im Deutschen “Nachhaltige Lebensmittel – vom Hof auf den Tisch”) eine von fünf zentralen Säulen des “Green Deals” der Europäischen Kommission geworden ist, um die Klimaziele der EU bis 2050 zu erreichen.

Nachdem wir im letzten Artikel (https://gromeharvest.wordpress.com/2020/09/18/grome-und-die-farm-to-table-bewegung/) über die moderne, individuelle Nutzung der Methode sprachen, wollen wir nun den Green Deal einmal genauer unter die Lupe nehmen. Was bewirkt er? Und wie spielen gerade nachhaltige Lebensmittel eine entscheidende Rolle? 

Der Green Deal der Europäischen Kommission vom Früjahr 2020 hat ein klares Ziel: Europa soll “der erste Klimaneutrale Kontinent der Welt” werden (siehe das Video hier: https://ec.europa.eu/info/strategy/priorities-2019-2024/european-green-deal_en). Zunächst klingt das nach einem sehr großen, kaum greifbaren Ziel. Doch schaut man auf die einzelnen Elemente des Konzepts, wird schnell klar wie jede:r Einzelne von uns aktiv zur Umsetzung beitragen kann, denn der Farm-to-Table Ansatz ist ein zentrales Element in vielen der fünf Säulen des Green Deal: 

  1. Sicherstellung des Zugangs zu gesunden, nachhaltigen und bezahlbaren Lebensmitteln
  2. Klimawandel stoppen: Reduktion des CO2 Ausstoßes um 55% im vergleich zu 1990 bis 2030 und Klimaneutral bis 2050
  3. Umweltschutz und Stärkung der Biodiversität
  4. Faire Entlohnung aller Teilhaber entlang der Lieferketten
  5. Biodynamische Anbauweisen stärken   

Aus dieser Liste der Zielsetzungen lässt sich ablesen, dass die erfolgreiche Umsetzung der “Farm-to-Fork” Strategie auf alle diese Ziele einwirkt, in besonderem Maße aber natürlich auf die Punkte eins und fünf. Die Strategie zielt explizit darauf ab, nachhaltigen, kleinen landwirtschaftlichen Betriebe den Zugang zum Markt zu erleichtern und der Kundenseite über attraktive Angebote Anreize zu verschaffen, selbst aktiv zu werden. Dadurch, dass diese Bauern dann gut von ihren Erzeugnissen leben können, wird Diversität in den Ökosystemen gefördert und die Lieferkette für Lebensmittel kürzer und fairer. Das verbessert wiederum die Vertriebsmöglichkeiten für mehr (noch konventionell arbeitende) Produzenten und lässt diese ihre Anbaumethoden wechseln. So erhöht sich das Angebot und mehr Kunden erhalten Zugang zu nachhaltigen und bezahlbaren Lebensmitteln. Das folgende Bild beschreibt die viert zentralen Elemente.

Die 4 Elemente der Field-to-Fork Strategie, die zu einer nachhaltigeren Versorgung mit Lebensmitteln führen

Jede:r Einzelne kann mit den täglichen, kleinen Konsumentscheidungen einen Beitrag dazu leisten, diese zirkuläre Kettenreaktion in Gang zu setzen, wodurch Produktion, Lieferketten, Konsumenten und die Natur immens profitieren. 

Hinzu kommt, dass Effekte jetzt wirklich positiv messbar werden, da die Strategie in großem Maßstab von der EU Kommission initiiert und überwacht wird. Auch der Zeitpunkt ist extrem wichtig. Die Corona Pandemie hat die Umstände für die Gesellschaft als Ganzes schwierig gemacht, aber mit der Veröffentlichung des Green Deal inmitten dieser turbulenten Zeit, setzt die Kommission ein starkes Zeichen für langfristigen, positiven Wandel. Denn insbesondere Lebensmittelproduzenten sind durch die unsicheren Märkte stark unter Druck geraten. 

Die Implementierung der Farm-to-Fork Strategie als Teil des Green Deals wird auch schon in der kurzen Frist verschiedene positive Effekte mit sich bringen, wenn die Menschen sich ihrer partizipativen Rolle bewusst werden und nicht abwarten bis Dinge “von oben” gelöst werden. Unser aller Bewusstsein für die Wichtigkeit und Effizienz dieses neuen Instruments, das den Farm-to-Table Ansatz, den auch GROME verfolgt, so effizient umsetzen wird, ist essentiell für dessen Gelingen. Lasst es uns gemeinsam anpacken! 

Bildquellen: https://geneticliteracyproject.org/2020/08/26/viewpoint-farm-to-fork-failure-how-europes-obsession-with-organic-farming-undermines-global-sustainable-farming-movement/

Die Parter:innenreise Teil Fünf – Ein Garten zum Reinknien in Münster

Heute stellen wir euch einen weiteren Partner aus dem Bereich Gardening vor. Der Gemeinschaftsgarten Rote Rübe aus Münster unter der Leitung von Roland Rietkötter ist eine grüne Oase am Rande der Münsteraner Innenstadt. Die Beete bieten den Menschen die Möglichkeit, gesunde Nahrung vor Ort, die natürlichen Prozesse ihrer Entstehung und die Wechselbeziehungen mit der Natur mit den eignen Händen zu erleben. Das selbstverantwortliche Handeln in und mit der Natur steht dabei im Mittelpunkt. Einzige Voraussetzung ist die Liebe zur Natur und die eigene Motivation neue Dinge zu erschaffen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. 

Die Philosophie

Ziel ist es einen Ort zu schaffen, an dem Mensch und Natur wieder näher zusammenkommen – für das Quartier und alle Interessierten darüber hinaus. Ganz nach dem Motto: Gemeinschaft trifft Individualität.

Die gesellschaftliche Mission

Roland will mit der Roten Rübe einen Ort für sozialen Austausch und Kommunikation unter dem Aspekt der vielfältigen Nahrungsmittelproduktion in Eigenverantwortung im urbanen Raum etablieren. 

Unsere gemeinsame Vision 

GROME und die Rote Rübe ergänzen sich demnach perfekt als Partner. Beide verbindet der Gedanke des gemeinsamen Gärtnerns im urbanen Raum. Gemeinsam die Zusammenhänge in der Natur verstehen lernen und gemeinsam zurück zu den Wurzeln.

Die Parter:innenreise Teil vier: Ausgewogene Ernährung mit Andreas

Heute stellen wir euch Dr. Andreas Holling vor, Facharzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie, Metabolic Balance & Coy Nutrition.

Die Philosophie seiner Medizin:

Wir sind alle Teil der Natur und der Menschheitsfamilie – das sollten wir uns immer bewusst machen. Mit dem Schwerpunkt Ernährung und der Rolle des Mikrobioms auf unser Gehirn vermittelt Dr. Andreas Holling die Wichtigkeit des körperlich-sinnlichen und emotionalen Erlebens, um die Natur zu verstehen und von ihr zu lernen.

Die gesellschaftliche Mission

Dr. Andreas Holling will durch inspirierende Sessions zur Wertschätzung von vielseitiger Ernährung und ihrer Auswirkung über biologische Prozesse in unserem Körper aufklären. Außerdem möchte er den Menschen Anregungen geben, wie sie durch einfache Umstellungen zu mehr Lebenskraft gelangen.

Unsere gemeinsame Vision

Uns eint die Mission, Menschen ganzheitlich weiterzubilden, damit sie wieder selbst die Kontrolle über ihre Gesundheit erlangen. Die Ernährung spielt dabei eine besondere Rolle. Dr. Andreas Holling wird unseren Kunden ernährungsspezifische Ratschläge und die heilende Wirkung bestimmter Ernährungsgewohnheiten zur Verfügung stellen.

Herbstarbeit am Hochbeet

Hochbeete liegen derzeit voll im Trend – als ideale Lösung für den flexiblen Gemüseanbau im Kleinen. Deshalb eignet sich der Herbst besonders gut für die frühzeitige Planung beim Anlegen eines Hochbeetes oder für eine Pflanzung von Herbst- und Wintergemüse.


Die herbstliche Befüllung bringt bei einem Kompost-Hochbeet zahlreiche Vorteile mit sich. So kann es über den Winter hindurch als Komposter genutzt werden, wodurch Garten- und Küchenabfälle eine gute Verwendung finden. Der Kompost kann über längere Zeit ruhen, sodass Nährstoffe umgesetzt werden können und das Absacken eines bereits gepflanzten Beetes kann verhindert werden. Das Auffüllen mit frischer Pflanzerde im Frühjahr genügt
demnach zum Start der Pflanzsaison. Außerdem kann das Hochbeet auch noch im Herbst mit frostverträglichem Gemüse bepflanzt werden. Die Verwendung von Jungpflanzen ist zu diesem Zeitpunkt aufgrund sinkender Außentemperaturen empfehlenswert. Bei der Bepflanzung im September und Oktober findet die Ernte oftmals erst im Frühjahr statt. Damit die Pflanzen nebenangenehmen Wachstumstemperaturen vor allem durch Fröste geschützt sind, empfiehlt es sich einen Frühbeetaufsatz einzusetzen. Bis Februar sollte anschließend das Hochbeet vollständig geräumt sein, um mit den Vorbereitungen für die kommende Saison zu beginnen.

Die Partner:innenreise Etappe drei: Psychische Gesundheit mit Linda

Heute stellen wir euch unsere Partnerin Linda Leinweber vor. Sie ist Psychologin und systemische Coachin. 

Die Philosophie ihres Coachings

Seit sechs Jahren unterstützt Linda ihre Klienten durch Workshops, Vorträge und persönliches Coaching dabei, ihre mentale Stärke zu entdecken und zu leben. Durch ihren präventiven Ansatz, der über die Schultherapie hinausgeht, unterstützt Linda ihre Klienten u.A. dabei, Belastungen durch Stress zu reduzieren, die psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken und den Umgang mit Kritik sowie Emotionen zu erlernen.

Die Gesellschaftliche Mission

Linda möchte mit ihrem Wissen das ewige Stigma um das Empfinden und Wahrnehmen der mentalen Gesundheit – vor allem im Arbeitsumfeld – beseitigen und wünscht sich, dass psychische Gesundheit als genauso normal angesehen wird wie Körperliche. Ihre Arbeit beginnt schon weit vor einer sichbaren Krankheit, um das Wohlbefinden nachhaltig zu stärken und mentalen Einbrüchen somit vorzubeugen.

Unsere gemeinsame Vision

Linda teilt unsere Vision, die mentale Resilienz zu stärken, um Menschen vor Krankheit zu schützen. Seit 2019 leistet sie als Selbstständige einen Beitrag, um Arbeit und Leben gesünder zu gestalten. Denn ein gesunder Geist braucht einen gesunden Körper und umgekehrt. Deswegen sieht Linda die Naturerfahrung rund um den eigentlichen Workshop als sehr positiven Einfluss auf den Erfolg ihrer Arbeit mit GROME. Denn nur wenn die Veränderrung spürbar ist, kann sie auch gelebt werden.

Nachhaltiges Kennenlernen mit der GROME Challenge

Ein weiteres spannendes Projekt erwartete uns vergangene Woche auf dem Campus der Universität Duisburg-Essen in Duisburg Neudorf. 

Zusammen mit den 22 frischgebackenen Studierenden des Masters Innopreneurship durften wir unseren Ansatz eines GROME Events als “Kennenlern-Challenge” umsetzen.  

Schon im Vorfeld hatten die Studierenden nach erfolgter Gruppeneinteilung die Aufgabe bekommen, ein Gesamtkonzept zur Nutzung für ein Hochbeet zu erstellen. Dieses sollte mithilfe unserer Frühbeetaufsätze winterfest bepflanzt und anschließend gestaltet werden. Nach Abgabe der „Pflanzwünsche“ am Vortag, war am Freitagmorgen ab 10 Uhr die Challenge offiziell eröffnet.  

Es galt, innerhalb von 4 Stunden ein Hochbeet aufzubauen, es zu bepflanzen und gestalten sowie einen kurzen Pitch der Idee auf die Beine zu stellen.

Nach kurzer Einweisung und fachlichem Input konnte jedes Team eine der von uns aufgebauten Arbeitsstationen in Beschlag nehmen und die Arbeit aufnehmen. 

Neben dem eigentlichen Aufbau des Rahmens, mussten die Hochbeete mit den entsprechend bereitgestellten Materialien befüllt werden und anschließend mit der Vorauswahl an Setzlingen und Samen bepflanzt werden. Nachdem jedes Team diesen Teil der Challenge gemeistert hatte, konnte jedes sein eigenes GROME Hochbeet individuell gestalten. So entstand Auf dem Campus ein neuer Hochbeetgarten.

Abgerundet wurde dieses Event durch die Vorstellung der fünf Ideen:

Die Kräuter Box, Helpy Herbs, Das Beet der Begegnung, Die HaltBar und das #LifehackPlants waren das Ergebnis des Tages. Eine jede Idee verfolgt dabei einen ganz anderen Ansatz.

Die Kräuter Box liefert Zutaten für DIY Duschgel und Seifen (u.a. Salbei, Baldrian, Zitronenmelisse) und spendet die Erlöse an eine Organisation zur Traumabekämpfung.

Währenddessen dient das Beet von Helpy Herbs als gesunde Kräuterbar für den Campus und mit u.a. Minze und Salbei nützliche Helfer gegen Mundgeruch oder für Tee im Uni-Alltag liefert.

Das Beet der Begegnung schafft Raum für den Austausch zwischen Jung und Alt. Großeltern können praktisch und spielend leicht ihr Wissen an die kommenden Generationen weitergeben. 

Das Team von #LifehackPlants hat ein Beet explizit für Kinder zur Umweltbildung im z.B. Kindergarten geplant. Mittels digitaler und analoger Infobroschüre liefert es wichtige Infos zu jeder angebauten Pflanze direkt mit. Z.B. was es eigentlich mit dem wenig bekannten Portulak auf sich hat.

Die HaltBar legt den Fokus auf die Konservierung von selbst angebautem Gemüse wie Radieschen, Mangold oder Weißkohl. Durch die Eröffnung einer lokalen Tauschbörse ist im Anschluss der Tausch von Mangoldpesto oder Sauerkraut möglich.

Wir waren begeistert zu sehen, welchen Erfindungsreichtum die Studierenden an den Tag legten, trotz oder vielleicht gerade wegen limitierter Möglichkeiten hinsichtlich des späten Vegetationszeitpunktes. 

Fünf einzigartige Ideen mit kreativer Umsetzung waren das Ergebnis eines gelungenen Kennlernauftakts des Wintersemesters. Wir freuen uns darauf die Projekte wachsen zu sehen und am Ende des Semesters die Ergebnisse zu bestaunen.

Für alle die noch mehr Interesse an dem Event und zufällig ein WAZ Abo haben, können wir diesen Artikel sehr empfehlen: https://www.waz.de/staedte/duisburg/warum-ein-duisburger-start-up-studenten-salat-pflanzen-laesst-id230639976.html

Die Partner:innenreise – Etappe Zwei: Die Oase von Essen

Heute stellen wir euch einen weiteren unserer Partner vor: den urbanen Garten „Permakultur Bonnekamphöhe“ in Essen. Das Gartenprojekt fördert regionale, ökologische Wirtschaftskreisläufe und bietet eine Plattform, um die öffentliche Diskussion einer nachhaltigeLebensmittelproduktion praktisch umzusetzen. 

Die Bonnekamphöhe-Philosophie

Der Permakulturgarten in Essen zeigt, dass eine zukunftsfähige Agrarwende von unten, aus der Zivilgesellschaft heraus möglich ist. Die breitflächige Wende hin zu einer ökologischen Nahrungsmittelkultur hat für unseren Partner höchste Priorität.

Die gesellschaftliche Mission

Nach dem Motto zukunftsfähig und kooperativ leben und arbeiten, statt destruktiver Landwirtschaft, fördert das Bonnekamphöhe-Projekt Biodiverisität und macht ökologische Alternativen erfahrbar. Zu diesen Themen bieten die Betreiber Workshops und Führungen an.

Unsere gemeinsame Vision

GROME und die Bonnekamphöhe sind der Ansicht, dass gerade für Mitarbeitende in Unternehmen und Konzernen in unserer heutigen Zeit eine öko-soziale Weiterbildung wert voll sein kann. Die gesunde, nachhaltige Ernährung und das Miteinander mit den Kollegen sollen wieder mehr in den Fokus gerückt werden.

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